Verdichtung mitten in der Stadt – Grüne Halle in Langenthal

Bauherrschaft Investor Pensionskasse
Architektur Blum und Grossenbacher Architekten AG, Langenthal
Baujahr 2022
Fotografie Matthias Schneider

In das um 1913 entstandene Fabrikgebäude – wegen der prägnanten Farbgebung grüne Halle genannt – im Herzen von Langenthal ist wieder Leben eingekehrt. In einem Workshop-Verfahren mit der Stadt stellte sich die Aufstockung eines Teils des erhaltenswerten Gebäudes als sinnvolle und machbare Verdichtung heraus.

Beim strassenseitigen Teil wurde das Dach komplett durch schaerholzbau freigelegt, ertüchtigt sowie nach heutigem Standard gedämmt und eingedeckt. Die innere Verkleidung blieb unverändert, um den Charme der Halle zu erhalten.

Der Sockel des hinteren Teils wurde durch Betoneinbauten verstärkt. Nun trägt er – gestützt mit zusätzlichen Holzsäulen – den zweistöckigen Aufbau. Komplett in Holz ausgeführt, bietet die Erweiterung 468 m² Büro- und Atelierräumlichkeiten. Die Verkleidung aus Faserzementplatten spricht eine industrielle Sprache, markiert den Neubauteil, ohne sich in den Vordergrund zu spielen, und erfüllt die Anforderungen an den Brandschutz.

Entstanden ist – auch aus städtebaulicher Sicht – ein stimmiges Ensemble, welches durch die Verbindung von Alt und Neu die behutsame Weiter­entwicklung des Wuhrviertels im öffentlichen Raum abbildet.

In das um 1913 entstandene Fabrikgebäude – wegen der prägnanten Farbgebung grüne Halle genannt – im Herzen von Langenthal ist wieder Leben eingekehrt. In einem Workshop-Verfahren mit der Stadt stellte sich die Aufstockung eines Teils des erhaltenswerten Gebäudes als sinnvolle und machbare Verdichtung heraus.

Beim strassenseitigen Teil wurde das Dach komplett durch schaerholzbau freigelegt, ertüchtigt sowie nach heutigem Standard gedämmt und eingedeckt. Die innere Verkleidung blieb unverändert, um den Charme der Halle zu erhalten.

Der Sockel des hinteren Teils wurde durch Betoneinbauten verstärkt. Nun trägt er – gestützt mit zusätzlichen Holzsäulen – den zweistöckigen Aufbau. Komplett in Holz ausgeführt, bietet die Erweiterung 468 m² Büro- und Atelierräumlichkeiten. Die Verkleidung aus Faserzementplatten spricht eine industrielle Sprache, markiert den Neubauteil, ohne sich in den Vordergrund zu spielen, und erfüllt die Anforderungen an den Brandschutz.

Entstanden ist – auch aus städtebaulicher Sicht – ein stimmiges Ensemble, welches durch die Verbindung von Alt und Neu die behutsame Weiter­entwicklung des Wuhrviertels im öffentlichen Raum abbildet.

Sanierung und Erweiterung Grüne Halle in Langenthal
Weitere Referenzen

Eine Orangerie aus gebrauchten Baumaterialien – Pavillon in Burgdorf

Mut zur Schliessung der Lücke – Sanierung und Erweiterung in Lausanne

Haus im Haus – Umbau Bauernhaus in Thörigen

Energetisch sanieren – Umbau Einfamilienhaus in Wikon