Ein hölzernes Segeltuch im Wind – Anbau Künstlerhaus in Boswil

Bauherrschaft Stiftung Künstlerhaus Boswil
Architektur Gian Salis Architektur GmbH, Zürich
Baujahr 2016
schaerholzbau Holzbau
Fotografie Gian Salis
Auszeichnung Prix Lignum 2018, 2. Rang Region Nord

Die seit dem Jahr 1100 erwähnte und in der heutigen barocken Form 1664 erbaute Kirche von Boswil wurde bereits 1890 profaniert und umgenutzt. Seit den 1960er- Jahren wird sie von der Stiftung Künstlerhaus Boswil als Konzertsaal bespielt. Daraus ergab sich das Bedürfnis für ein Foyer. Den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Architekt Gian Salis mit dem Konzept eines grossen Vordachs, das sich vor der Südtüre an das Kirchenschiff anschmiegt. Das geschwungene Dach wirkt wie ein vom Wind in Bewegung gesetztes Tuch. Dank der innovativen und von schaerholzbau umgesetzten Konstruktion ist das Dach trotz der grossen Spannweite von neun Metern relativ leicht und sorgt für eine gute Akustik. Die Struktur besteht aus vielen gebogen verleimten Holzträgern, welche über Klötze miteinander steif verbunden sind. Jeder einzelne der 220 Träger ist ein Unikat und wurde exakt an die bestehende Fassade der Boswiler Kirche angepasst. Trotz der Hilfe digitaler Technologien war viel traditionelle Handwerkskunst nötig, um die Holzkonstruktion mit der gewünschten Leichtigkeit über den Glasfronten schweben zu lassen.

Neben den rein technischen und baulichen Herausforderungen knüpft das Objekt Verbindungen auf einer weiteren Ebene. Es schlägt eine Brücke zwischen dem Künstlerhaus und dem kulturellen Engagement von schaerholzbau. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen Baukunst und künstlerischer Schaffenskraft, die immer wieder ein Gesamtkunstwerk entstehen lässt. Ganz im Sinne der Philosophie von schaerholzbau.

Die seit dem Jahr 1100 erwähnte und in der heutigen barocken Form 1664 erbaute Kirche von Boswil wurde bereits 1890 profaniert und umgenutzt. Seit den 1960er- Jahren wird sie von der Stiftung Künstlerhaus Boswil als Konzertsaal bespielt. Daraus ergab sich das Bedürfnis für ein Foyer. Den ausgeschriebenen Wettbewerb gewann der Architekt Gian Salis mit dem Konzept eines grossen Vordachs, das sich vor der Südtüre an das Kirchenschiff anschmiegt. Das geschwungene Dach wirkt wie ein vom Wind in Bewegung gesetztes Tuch. Dank der innovativen und von schaerholzbau umgesetzten Konstruktion ist das Dach trotz der grossen Spannweite von neun Metern relativ leicht und sorgt für eine gute Akustik. Die Struktur besteht aus vielen gebogen verleimten Holzträgern, welche über Klötze miteinander steif verbunden sind. Jeder einzelne der 220 Träger ist ein Unikat und wurde exakt an die bestehende Fassade der Boswiler Kirche angepasst. Trotz der Hilfe digitaler Technologien war viel traditionelle Handwerkskunst nötig, um die Holzkonstruktion mit der gewünschten Leichtigkeit über den Glasfronten schweben zu lassen.

Neben den rein technischen und baulichen Herausforderungen knüpft das Objekt Verbindungen auf einer weiteren Ebene. Es schlägt eine Brücke zwischen dem Künstlerhaus und dem kulturellen Engagement von schaerholzbau. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen Baukunst und künstlerischer Schaffenskraft, die immer wieder ein Gesamtkunstwerk entstehen lässt. Ganz im Sinne der Philosophie von schaerholzbau.

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