Im Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Bruch – Aufstockung Wohnhaus in Baden
| Bauherrschaft | Privat |
| Architektur | Salathé Architekten Basel AG in Zusammenarbeit mit Fabio Gsell Architekten, Baden |
| Baujahr | 2025/2026 |
| schaerholzbau | Holzbau, Innenausbau, Fassadenarbeiten, Bauleitung |
| Fotografie | Anette Fischer |
Ein bestehendes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1927 wurde durch eine präzise Aufstockung in Holzbauweise erweitert und räumlich neu organisiert. Die Intervention versteht sich als Weiterbauen im Bestand: Die Aufstockung wird zur tektonischen Neuformulierung. Das steile Pultdach verleiht dem Gebäude eine neue Vertikalität und schafft im Innern ein über mehrere Ebenen verbundenes Raumgefüge.
schaerholzbau verantwortete die Holzbau-Ingenieurleistungen sowie die Ausführung des Holzbaus, der Fassadenarbeiten und der Innenverkleidungen. Eine tragende Scheibe aus Brettsperrholz bildet das konstruktive Rückgrat der Aufstockung. Als prägendes Element steigt eine gedrechselte Baumstütze vom Erdgeschoss bis zur unsichtbar in die Dachkonstruktion integrierten Mittelpfette empor. Sie verbindet die verschiedenen Ebenen konstruktiv und räumlich miteinander.
Der rund sieben Meter hohe Dachraum bildet als Kunstraum mit Schlaf- und Nassbereich einen eigenen Kosmos. Er ist vollständig mit Birkensperrholz ausgekleidet und erhält dadurch eine warme, ruhige Atmosphäre. Die Fassadenbekleidung der Aufstockung aus Fichtenholz prägt das äussere Erscheinungsbild und macht den neuen Gebäudeteil als zeitgemässe Intervention im Bestand ablesbar.
Ein bestehendes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1927 wurde durch eine präzise Aufstockung in Holzbauweise erweitert und räumlich neu organisiert. Die Intervention versteht sich als Weiterbauen im Bestand: Die Aufstockung wird zur tektonischen Neuformulierung. Das steile Pultdach verleiht dem Gebäude eine neue Vertikalität und schafft im Innern ein über mehrere Ebenen verbundenes Raumgefüge.
schaerholzbau verantwortete die Holzbau-Ingenieurleistungen sowie die Ausführung des Holzbaus, der Fassadenarbeiten und der Innenverkleidungen. Eine tragende Scheibe aus Brettsperrholz bildet das konstruktive Rückgrat der Aufstockung. Als prägendes Element steigt eine gedrechselte Baumstütze vom Erdgeschoss bis zur unsichtbar in die Dachkonstruktion integrierten Mittelpfette empor. Sie verbindet die verschiedenen Ebenen konstruktiv und räumlich miteinander.
Der rund sieben Meter hohe Dachraum bildet als Kunstraum mit Schlaf- und Nassbereich einen eigenen Kosmos. Er ist vollständig mit Birkensperrholz ausgekleidet und erhält dadurch eine warme, ruhige Atmosphäre. Die Fassadenbekleidung der Aufstockung aus Fichtenholz prägt das äussere Erscheinungsbild und macht den neuen Gebäudeteil als zeitgemässe Intervention im Bestand ablesbar.