Umbau Bauernhaus in Riken
| Bauherrschaft | Privat |
| Architektur | coora Architektur AG, Langenthal |
| Baujahr | 2024-2025 |
| schaerholzbau | Holzbau, Innenausbau |
| Fotografie | Sandro Scherrer |
Das Bauernhaus mit Baujahr 1785 selbst ist zwar nicht geschützt, kann aus bauhistorischer Sicht aber dennoch als bedeutend eingestuft werden. Zur Gebäudegruppe gehören auch ein Holzspycher mit Baujahr 1810, eine neuzeitliche Doppelgarage sowie diverse kleinere Nebenbauten. Der Spycher ist als schützenswert im Inventar der kantonalen Denkmalpflege eingetragen und bildet zusammen mit den benachbarten Bauernhäusern ein landschaftlich reizvoll gelegenes Ensemble bäuerlicher Architektur.
In einem ersten Schritt wurde das Gebäude von Schadstoffen befreit, anschliessend wurde der Wohnteil bis auf die Grundmauern abgebrochen, der Gewölbekeller wurde mittels Unterfangungen erhalten. Originale Bauteile und Verkleidungen wurden vorab vorsichtig demontiert und für den späteren Innenausbau gelagert. Trotz Ersatzneubau war auch das Ziel, die Fassade möglichst originalgetreu zu erhalten. Hierzu wurde die bestehende Riegkonstruktion sorgfältig zurück gebaut, nummeriert, gebürstet und aufgeschnitten, nach dem Aufrichten wurden sämtliche Teile behutsam wieder montiert.
Die neue Holzelementkonstruktion erlaubte eine rationelle Bauweise und eine den heutigen Anforderungen entsprechende Gebäudehülle. Während die Fassadeneinteilung erhalten blieb, wurden die Geschosshöhen im Innern den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Durch den Ausbau vom Dachgeschoss erstreckt sich die Wohnfläche neu über drei Geschosse, ausserdem wurde ein Teil der Fläche im Tenn dem Wohnen zugeordnet. Die maximal mögliche Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens konnte so nahezu vollständig ausgenutzt werden. Im ehemaligen Ökonomieteil wurden die Räume für Haustechnik, Hauswirtschaft und Lager, sowie eine Hobbywerkstatt eingerichtet.
Alle Haustechnikanlagen wurden gesamtheitlich saniert respektive neu gebaut. Die Wärmeerzeugung und Warmwasseraufbereitung erfolgt mittels einer Erdwärmesonde welche eine Bohrung mit einer Tiefe von etwa 200 Meter erforderte. Die auf dem Dach installierte PV-Anlage leistet einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 6’000 kWh, wovon durchschnittlich die Hälfte als Eigenverbrauch genutzt werden kann. Eine einfache Wohnungslüftung sorgt dankkonstant frischer Luftzufuhr für mehr Komfort. Ein Cheminée mit offenem Feuer im Wohnraum kann in der Übergangszeit unterstützend für angenehme Wärme sorgen.
Das Bauernhaus mit Baujahr 1785 selbst ist zwar nicht geschützt, kann aus bauhistorischer Sicht aber dennoch als bedeutend eingestuft werden. Zur Gebäudegruppe gehören auch ein Holzspycher mit Baujahr 1810, eine neuzeitliche Doppelgarage sowie diverse kleinere Nebenbauten. Der Spycher ist als schützenswert im Inventar der kantonalen Denkmalpflege eingetragen und bildet zusammen mit den benachbarten Bauernhäusern ein landschaftlich reizvoll gelegenes Ensemble bäuerlicher Architektur.
In einem ersten Schritt wurde das Gebäude von Schadstoffen befreit, anschliessend wurde der Wohnteil bis auf die Grundmauern abgebrochen, der Gewölbekeller wurde mittels Unterfangungen erhalten. Originale Bauteile und Verkleidungen wurden vorab vorsichtig demontiert und für den späteren Innenausbau gelagert. Trotz Ersatzneubau war auch das Ziel, die Fassade möglichst originalgetreu zu erhalten. Hierzu wurde die bestehende Riegkonstruktion sorgfältig zurück gebaut, nummeriert, gebürstet und aufgeschnitten, nach dem Aufrichten wurden sämtliche Teile behutsam wieder montiert.
Die neue Holzelementkonstruktion erlaubte eine rationelle Bauweise und eine den heutigen Anforderungen entsprechende Gebäudehülle. Während die Fassadeneinteilung erhalten blieb, wurden die Geschosshöhen im Innern den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Durch den Ausbau vom Dachgeschoss erstreckt sich die Wohnfläche neu über drei Geschosse, ausserdem wurde ein Teil der Fläche im Tenn dem Wohnen zugeordnet. Die maximal mögliche Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens konnte so nahezu vollständig ausgenutzt werden. Im ehemaligen Ökonomieteil wurden die Räume für Haustechnik, Hauswirtschaft und Lager, sowie eine Hobbywerkstatt eingerichtet.
Alle Haustechnikanlagen wurden gesamtheitlich saniert respektive neu gebaut. Die Wärmeerzeugung und Warmwasseraufbereitung erfolgt mittels einer Erdwärmesonde welche eine Bohrung mit einer Tiefe von etwa 200 Meter erforderte. Die auf dem Dach installierte PV-Anlage leistet einen durchschnittlichen Jahresenergieertrag von rund 6’000 kWh, wovon durchschnittlich die Hälfte als Eigenverbrauch genutzt werden kann. Eine einfache Wohnungslüftung sorgt dankkonstant frischer Luftzufuhr für mehr Komfort. Ein Cheminée mit offenem Feuer im Wohnraum kann in der Übergangszeit unterstützend für angenehme Wärme sorgen.