Überdach über dem alten Dach – Alte Reithalle Aarau

Bauherrschaft Stadtbauamt Aarau
Architektur Barão-Hutter GmbH, St. Gallen
Baujahr 2019
schaerholzbau Holzbau
Fotografie Luca Zanier

Barão-Hutter Architekten haben die Alte Reithalle in Aarau in einen Veranstaltungsort mit grösstmöglicher Flexibilität verwandelt. Die Halle wurde nicht in unterschiedliche Räume unterteilt, sondern als ein stützenfreier, 2000 Quadratmeter grosser Raum erhalten. Dieser kann flexibel als Zuschauerraum, Bühne, Foyer, Flur oder Lager genutzt werden. Über dem alten Dach hat schaerholzbau ein Überdach aufgedoppelt. Dieses übernimmt die Schneelasten, ist nach heutigen Standards isoliert und stellt den Schallschutz sicher.

Das neue freigespannte Dach trägt sich selbst, da die Last von neuen Zugbändern, die in das historische Sprengwerk eingefädelt wurden, abgetragen wird. Die 12 m langen Dachelemente wurden in Altbüron gefertigt und vor Ort mit einem Kran montiert und anschliessend mit Blechen abgedeckt. Von aussen ist davon kaum etwas sichtbar, da das aufgedoppelte Dach geschickt hinter die alte Traufe zurückversetzt ist. Auch im Innern scheint alles beim Alten: Die alten Dachbalken sind erhalten geblieben und haben eine neue Funktion erhalten: sie tragen nicht mehr das Dach, sondern die Bühnentechnik und Lautsprecher.

Barão-Hutter Architekten haben die Alte Reithalle in Aarau in einen Veranstaltungsort mit grösstmöglicher Flexibilität verwandelt. Die Halle wurde nicht in unterschiedliche Räume unterteilt, sondern als ein stützenfreier, 2000 Quadratmeter grosser Raum erhalten. Dieser kann flexibel als Zuschauerraum, Bühne, Foyer, Flur oder Lager genutzt werden. Über dem alten Dach hat schaerholzbau ein Überdach aufgedoppelt. Dieses übernimmt die Schneelasten, ist nach heutigen Standards isoliert und stellt den Schallschutz sicher.

Das neue freigespannte Dach trägt sich selbst, da die Last von neuen Zugbändern, die in das historische Sprengwerk eingefädelt wurden, abgetragen wird. Die 12 m langen Dachelemente wurden in Altbüron gefertigt und vor Ort mit einem Kran montiert und anschliessend mit Blechen abgedeckt. Von aussen ist davon kaum etwas sichtbar, da das aufgedoppelte Dach geschickt hinter die alte Traufe zurückversetzt ist. Auch im Innern scheint alles beim Alten: Die alten Dachbalken sind erhalten geblieben und haben eine neue Funktion erhalten: sie tragen nicht mehr das Dach, sondern die Bühnentechnik und Lautsprecher.

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